Meine Lyrik

 

Nur für einen Flügelschlag
 
 
Nur für einen Flügelschlag
Dich nah bei mir zu wissen
Zu spür’n der Herzen Überschlag
der Lippen zartes Küssen
 
Nur für einen Flügelschwung
Dich in den Arm zu nehmen
Zu fühl’n der Seelen Freudensprung
Die Münder Atem lähmen
 
Nur für eine Ewigkeit
Mit Dir durchs Leben fliegen
Zu sitzen auf des Zeigers Zeit
auf Wolken sanft zu liegen 
 
Mit Flügelschlag und Flügelschwung
Der Liebe Sinn zu geben
Zu achten die Veränderung
Um Ewigkeit zu leben
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nach vorn – tief unten
 
 
Ich stehe
an der Kante
rauche Salzluft
trinke Ozean
stoße Laststeine
nach vorn - tief unten
brechen sie

Im Sand
träumst Du
Dein Gestern
geweckt vom Bruchlaut
einer Last
siehst Du hinauf
zu dem

Der an der Kante steht
ein kleiner Schritt
nach vorn – tief unten
fliegt er
lastleicht
fühlt nun
Deine Liebe
 

 

Müde Unruh’


Sei still, ganz still und leise
Die Unruh’ schläft auf dieser Reise
Weck’ sie nicht auf – nein, bitte nicht
Sag’ jetzt kein Wort und mach’ kein Licht.

Hör’ zu den sanften Flötenklängen
Tief in Dir drin sollst Du verdrängen
All das, was schwer wie Stein Dich macht
Werf’ über Bord nutzlose Fracht.

Spür jetzt die warmen Seelensonnen
Wertvolle Zeit hat nun begonnen
Weit zieht die Liebe ihre Kreise
Die Unruh’ schläft – sei still und leise.